Begleitung Wechseljahre
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden die Wechseljahre oft als „zweiter Frühling“ verstanden. Die TCM betrachtet die damit verbundenen Veränderungen nicht nur als hormonelle Umstellung, sondern als umfassenden Wandlungsprozess des Organismus. Nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin nimmt während der Wechseljahre die Yin-Energie allmählich ab. Das Ausbleiben der Monatsblutung wird dabei als natürlicher Regulationsprozess verstanden, der dazu beiträgt, Essenz und Körpersäfte zu bewahren. Aus ganzheitlicher Sicht erfüllt dieser Vorgang eine wichtige und sinnvolle Funktion für den Organismus.
Da Wechseljahrsbeschwerden in der TCM häufig mit einem Mangel an Yin und einer relativen Zunahme von Yang in Verbindung gebracht werden, zielt die Akupunktur darauf ab, das energetische Gleichgewicht wiederherzustellen. Dadurch können Symptome wie Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafprobleme, Brainfog, Gelenk- und Muskelschmerzen, Stimmungsschwankungen oder Nervosität positiv beeinflusst werden.
